TFA Nexus Wetterstation im Test (Teil 1)

Die Wetterstation Nexus* von TFA habe ich mir im Juni 2015 zugelegt und gegen meine vorige Freetec-Station* getauscht. Im ersten Teil des Testberichts werde ich die beiden Stationen ein wenig miteinander vergleichen und die ersten Eindrücke der Nexus-Wetterstation schilden, ehe ich im zweiten Teil zum Fazit und zur endgültigen Bewertung der Station übergehen werde.

Verpackung
Die Nexus Wetterstation wird in einem normalen Karton versendet und die Messgeräte (Temperatur+Feuchtigkeit, Windmesser, Niederschlagsmesser und Basisstation = völlig ausreichend/mehr kann man kaum messen) sind sorgfältig verpackt und jeweils mit einer Plastikfolie bzw. mit einer Extra-Kartonschicht geschützt.
Da gibt es nichts zu beanstanden, ist aber auch ehrlich gesagt nichts besonders und jeder erwartet eine saubere Lieferung seines Paketes.
Punkte: 9 von 10

Verarbeitung
Im zweiten Punkt fällt einem natürlich zu erst die Verarbeitung ins Auge. Auch hier gibt es nichts zu meckern, denn es quietscht und klappert nichts. Die Teile sind wirklich hochwertig verarbeitet... gute Arbeit von TFA! Man muss nur den Windrichtungsmesser auf das restliche Gestell bestehnd aus Windmesser und Solarpanel+Stange stecken, was einem sehr einfach gelingt.
Auch der Temperatur+Feuchtigkeitsmesser (Thermometer+Hygrometer) ist handlich und gut verarbeitet. Der Niederschlagsmesser ist aus dem selben Material (robuster Kunststoff mit leichtem Schutzüberzug?!). Hier ist noch ein Vogelschutzgitter mit dabei, sodass nicht jeder grobe Dreck sofort das Messloch verstopft. An den Füßen sind schon vorgebohrte Löcher für Schrauben, damit der Regenmesser einen festen Stand hat.
Hinweis: Man muss bei jedem Messgerät das Batteriefach aufschrauben und eine Lasche abziehen, damit dass Gerät mit dem Messen beginnen kann.
Punkte: 10 von 10

Bedienung
Hat man alle Messgeräte für den Outdoor-Einsatz bereit gemacht, kann man sich mal die Basisstation anschauen. Hier hilft es, die Bedienungsanleitung zur Hand zu nehmen, um sich mit allen wichtigen Einstellungen und Tasten vertraut zu machen.
Man stellt z.B die Höhe über NN. seines Ortes ein, startet einen Suchlauf, um alle Daten abrufen zu können und stellt seine gewünschte Sprache ein usw.
Auch hier ist kein Hexenwerk zu erwarten, wobei der ein oder andere Anfänger sich evtl. mit den Tasten vertun könnten und etwas falsches einstellt. Zum Glück gibt es die Bedienungsanleitung... 😉
Punkte: 8 von 10

So, das sollte es für den ersten Teil erstmal gewesen sein. Im zweiten Teil erfahrt ihr mehr über die Themen Funkverbindung, Messgenauigkeit, Funktionen und nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis klären wir im Fazit, wie die TFA Nexus abschneidet.